Warum Politik? Warum Wahlen?

Politik geht alle etwas an. Das bedeutet nun nicht, dass jeder Mensch ein solch absurdes Interesse wie der Schreiber dieser Zeilen daran entwickeln muss, aber eine gewisse Ahnung der Bedeutung von Politik ist insbesondere für die privilegierten Bewohner von Demokratien notwendig, um dieselbe zu erhalten.

„Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann.“

– Böckenförde 1976: 60

Wahlen sind

„ein Verfahren zur Bestellung und Abwahl von Inhabern öffentlicher Ämter durch im Wahlrecht näher bezeichnete Stimmberechtigte und unter Berücksichtigung von im Wahlsystem näher bestimmten Wahlrechtsgrundsätzen, im Unterschied zu Bestellung, Kooptation, Ex-officio-Mitgliedschaft, Los oder Putsch.“

– Schmidt 2010: 873

Soweit die Definition von Schmidt. Wahlen sind aber auch Kulminationspunkt der Parteipolitik, ein Wettbewerb von Programmatiken und Ideologien, Siege und Niederlagen, Verhandlungen und Kompromisse, kurz: eine Menge Spaß für interessierte Beobachter.

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